Warum Stolz kein Luxus, sondern Pflicht für Führungskräfte ist!
Wann hast du dich das letzte Mal bewusst gefragt: „Worauf bin ich stolz?“
Viele Führungskräfte feiern die Erfolge ihrer Mitarbeitenden, vergessen aber, ihre eigenen Leistungen wahrzunehmen. Statt Anerkennung für sich selbst gibt es Selbstkritik, Perfektionismus und das Gefühl, nie genug zu sein.
Doch genau hier liegt eine der größten Leadership-Fallen. Denn Stolz ist kein Luxusgefühl. Stolz ist eine Leadership-Kompetenz – eine Energiequelle, die Motivation, Resilienz und Mitarbeiterbindung im Mittelstand entscheidend beeinflusst.
Stolz als Leadership-Kompetenz
Stolz wird häufig mit Arroganz verwechselt. Doch in Wahrheit ist er eine Kraftquelle für Leadership.
Energiequelle: Stolz gibt dir Kraft, auch in schwierigen Zeiten weiterzugehen. Führung bedeutet Druck, Verantwortung und oft Einsamkeit. Ohne innere Bestätigung verbrennt die Energie schnell.
Klarheit & Werte: Stolz entsteht, wenn du im Einklang mit deinen eigenen Werten handelst. Wer Klarheit über die eigenen Prinzipien hat, führt authentischer und überzeugender.
Vorbildwirkung: Mitarbeiter:innen folgen eher einer Führungskraft, die Selbstbewusstsein und innere Stärke ausstrahlt. Stolz macht sichtbar, dass du hinter deinen Entscheidungen stehst.
Die typischen Leadership-Fallen
Viele Unternehmer:innen und Führungskräfte geraten immer wieder in dieselben Muster:
Einsamkeit an der Spitze: Entscheidungen müssen alleine getroffen werden. Der Austausch fehlt – und mit ihm neue Perspektiven.
Perfektionismus & innerer Kritiker: „Es reicht nicht.“ – dieser Gedanke begleitet viele Führungskräfte permanent. Doch Perfektionismus blockiert, statt zu motivieren.
Zu streng mit dir selbst: Viele sind empathisch mit ihren Mitarbeitenden, aber gnadenlos streng mit sich selbst. Dabei beginnt gesunde Führung mit Selbstempathie.
Authentizität & Verletzlichkeit – die unterschätzte Stärke
Moderne Führung im Mittelstand braucht keine Alleskönner:innen, sondern authentische Persönlichkeiten.
Verletzlichkeit zeigen: Wer nur Stärke vorspielt, verliert Glaubwürdigkeit. Echte Größe zeigt sich, wenn du auch Schwäche zulässt.
Menschlichkeit leben: Stolz bedeutet nicht, nur Ergebnisse zu feiern. Auch Empathie, Werte und Menschlichkeit sind Grund zur Anerkennung.
Authentisch wirken: Mitarbeitende folgen nicht perfekten, sondern echten Führungskräften.
Selbstführung vor Mitarbeiterführung
Eine goldene Regel lautet: Wer sich selbst nicht führen kann, verliert auch andere.
Werte & Disziplin: Klarheit über die eigenen Ziele und Prinzipien schafft innere Stabilität.
Energie-Management: Burnout und Überlastung sind häufig ein Ergebnis fehlender Selbstführung. Wer Pausen, Routinen und Energiequellen bewusst steuert, gewinnt Kraft für andere.
Selbstreflexion: Führung beginnt im Inneren. Stolz wächst, wenn du dir deine Fortschritte bewusst machst.
Erfolge anerkennen – ohne in Arroganz zu verfallen
Viele Mittelstands-Führungskräfte machen den Fehler, ihre eigenen Erfolge kleinzureden.
Mikro-Erfolge feiern: Auch kleine Schritte bringen dich ans Ziel. Wer sie anerkennt, stärkt Selbstwert und Motivation.
Vergleichsfalle vermeiden: Dein Maßstab bist du – nicht der Wettbewerb oder andere Unternehmer:innen.
Balance halten: Stolz bedeutet nicht Überheblichkeit. Er zeigt nur, dass du deinen Weg bewusst gehst.
Netzwerke & Mentoren – warum du den Weg nicht allein gehen solltest
Führung im Mittelstand ist fordernd. Umso wichtiger ist ein stabiles Umfeld.
Coach als Sparringspartner: Ein externer Blick bringt Klarheit und eröffnet neue Handlungsmöglichkeiten.
Netzwerke: Austausch auf Augenhöhe inspiriert, motiviert und schafft Sicherheit.
Mentoring-Kultur: Vorbilder und Mentor:innen sind Booster für Leadership und persönliche Weiterentwicklung.
Persönliche Weiterentwicklung – der Schlüssel zu nachhaltiger Leadership
Stolz wächst mit deinem Wachstum. Wer stehen bleibt, verliert Energie und Glaubwürdigkeit.
Routinen & Resilienz: Achtsamkeit, Sport, Reflexion – kleine Gewohnheiten schaffen große Stärke.
Scheitern akzeptieren: Fehler gehören dazu. Auch auf Niederlagen darfst du stolz sein, wenn du daraus lernst.
Feedback annehmen: Kritik ist ein Geschenk. Sie zeigt dir, wo du noch stärker werden kannst.
Deine Reflexionsfrage für heute
👉 „Worauf bin ich heute stolz?“
Nimm dir 5 Minuten, schreib die Antwort auf – und sprich sie laut aus.
Denn Stolz wirkt erst, wenn du ihn bewusst lebst.
Fazit – Stolz bewusst leben
Stolz ist kein Luxus. Stolz ist eine Pflicht für jede Führungskraft, die langfristig erfolgreich sein will.
Wer seinen eigenen Wert erkennt und anerkennt, inspiriert andere, bleibt resilient und führt mit Klarheit.
🚀 Dein nächster Schritt
Wenn du als Unternehmer:in oder Führungskraft mehr Klarheit, Selbstführung und echte Leadership-Powerentwickeln willst:
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