Zwischen den Jahren wird es still.
Keine Termine. Keine Meetings. Kein operativer Lärm.
Und genau dann taucht sie auf.
Diese eine Frage, die im Alltag sonst keine Chance hat:
„Warum mache ich das eigentlich noch so?“
Der Januar ist kein Kündigungsmonat, weil Menschen launisch sind.
Er ist es, weil Klarheit entsteht.
Der Januar öffnet die emotionale Buchhaltung.
Und die fällt in vielen Unternehmen ernüchternd aus.
Der Januar ist der Monat mit der höchsten Wechselmotivation
Nicht, weil neue Jobs ausgeschrieben werden.
Sondern weil innere Prozesse starten.
Was im November noch „aushaltbar“ war, wirkt im Januar nicht mehr stimmig.
Heißt konkret:
Menschen kündigen nicht impulsiv.
Sie entscheiden konsequent.
Die emotionale Buchhaltung: Was Mitarbeitende wirklich prüfen
Der Jahreswechsel triggert eine persönliche Bilanz.
Keine Excel-Tabelle. Sondern Gefühl.
Sinnfragen rücken nach vorne.
Weiterentwicklung wird zur Währung.
Stillstand fühlt sich plötzlich teuer an.
Innere Kündigung beginnt lange vor der echten
Kaum eine Kündigung kommt überraschend.
Sie wird nur zu spät erkannt.
Die Anzeichen sind bekannt – und werden trotzdem ignoriert:
Führung merkt es oft erst, wenn die Kündigung auf dem Tisch liegt.
Dann ist es zu spät.
Warum Warnsignale systematisch übersehen werden
Die größten Denkfehler in Unternehmen:
Der Mensch verschwindet hinter der Rolle.
Und genau dort beginnt der Verlust.
Generationenfrage? Nein. Führungsfrage.
Generation Z & Millennials (ca. 1981–2010)
Generation X & Babyboomer (ca. 1955–1980)
Unterschiedliches Tempo.
Gleicher Mechanismus.
Alle Generationen prüfen:
Passt das hier noch zu mir?
Der große Denkfehler der Unternehmen
Wenn Mitarbeitende gehen, wird gerne erklärt:
Was fehlt, ist Selbstreflexion.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht:
Warum gehen Menschen?
Sondern:
Warum sollten sie bleiben?
Anspruch vs. gelebter Alltag
In vielen Unternehmen klafft eine Lücke:
Mitarbeitende hören weniger auf Worte.
Sie beobachten Verhalten.
Und sie entscheiden danach.
Die entscheidende Führungsfrage
Nicht der Weggang ist das Problem.
Sondern die fehlende Bindung davor.
Bindung entsteht nicht durch Benefits.
Nicht durch Obstkörbe.
Nicht durch Employer-Branding-Slogans.
Sondern durch:
Menschen wollen gesehen werden.
Fehler ansprechen dürfen.
Sich entwickeln können.
Führung ist der Kulturverstärker
Kultur steht nicht an der Wand.
Sie zeigt sich im Alltag.
Mitarbeitende folgen Vorbildern.
Nicht PowerPoint-Folien.
Glaubwürdigkeit entscheidet.
Jeden Tag.
Der wahre Grund, warum Menschen im Januar gehen
Menschen verlassen selten ein Unternehmen.
Sie verlassen:
Der Januar macht das nur sichtbar.
Dein nächster Schritt
Wenn du spürst, dass gute Leute innerlich auf Abstand gehen,
dann ist jetzt der Moment zu handeln.
Nicht mit Aktionismus.
Sondern mit Klarheit.
Wenn du keine Lebensläufe, sondern loyale Persönlichkeiten suchst – sprich mit mir. Ich finde die Menschen, die zu dir passen.
Ich bin Regina Volz – eine der Top Headhunterinnen Deutschlands mit über 25 Jahren Erfahrung. Ich bringe zusammen, was wirklich zusammenpasst.